Mittwoch, 2. April 2025

 
 Deutschland, Postmünster (Bayern):
Kapelle St. Martin und St. Nikolaus am Schreihof, 
13. Jhdt.
 
 

Dieses Gehöft mit Kapelle liegt nahe der B 388
und nördlich des Rottauen Stausees.

 
 
 
Die Kapelle geht auf das 13. Jhdt. zurück,
ist den Heiligen St. Martin und St. Nikolaus geweiht ...


 

 ... und gehört heute zum Pfarrverband Postmünster.
 

 
Sie ist spätromanischen Ursprungs, ...
 
 
 
... wurde aber gotisch verändert wie hier
am Chor unschwer zu erkennen ist.
 

 
 Sie wurde aus Feldsteinen errichtet, ...
 

 
 ... die heute nach wie vor sichtbar gehalten sind.
 

 
Auf der Nordseite befinden sich zwei Rundbogenfenster, ...
 

 
 ... die vergrößert wurden und weiß angestrichen sind.
 

 
 Die Westseite besteht zu zwei Dritteln aus
Feldsteinen, oben wurde sie ergänzt und verputzt.
 

 
 Darüber sitzt ein kleiner Dachreiter mit Glocke.
 

 
 Hier nun die Südseite mit einem gotischen Portal ...
 

 
 ... und einem weiteren vergrößerten Rundbogenfenster.
 

 
 Hier ist auch noch eines von wahrscheinlich ...
 

 
 ... ursprünglich drei winzigen romanischen Fensterchen erhalten.
 

 
Während das Portal bereits gotisch spitz ist,
ist die Innenausstattung in Rokoko gehalten.
 

 
 Auf der Südostseite wurde später eine Sakristei angefügt, ...
 

 
 ... die aus Ziegelsteinen errichtet wurde.


 
 Der Chor ist spätgotisch aus um 1500 ...
 

 
... und hat ein Netzrippengewölbe. 

 




 

Samstag, 29. März 2025

 
 Deutschland, Bonn (Nordrhein-Westfalen):
Kirche St. Laurentius im Stadtteil Lessenich,
11. - 13. Jhdt.


 
 St. Laurentius ist inmitten eines Wohngebietes ...
 
 

 
... im Westen der Stadt Bonn zu finden und geht ...
 

 
 ... auf einen Saalbau aus dem 11. Jhdt. zurück.
 

 
Dieser wurde um 1200 um einen Chorturm ...

 
 
... sowie ein nördliches Seitenschiff erweitert.
 

 
Erst um 1240 erfolgte dann der Anbau 
des südlichen Seitenschiffs und ...
 

 
... somit die Erweiterung zur Basilika.
 

 
Hier schließt die Sakristei an den Turm an, ...
 

 
 
... die auf der Nordostseite ein Fenster hat.
 

 
 Aus dem Chorturm springt im Osten
eine weniger als halbrunde Apsis hervor, ...
 

 
 ... die ein Rundbogenfenster hat und mit Lisenen, ...
 
 

 
... Blendarkaden und Rundbogenfriesen geschmückt ist.
 

 
 Der Turm darüber hat einen quadratischen Grundriss ...
 

 
 ... und im Obergeschoß auf allen vier Seiten ...
 
 
 
... romanische Zwillingsfenster (Biforien).
 

 
 Auf seiner Südseite hat er in der Basis
auch ein Rundbogenfenster.


 
 An der Südostseite des Turms steht
ein Gerüst - hier wird gerade renoviert.
 

 
 Die Kanten des Turms sind durch rote "Ecksteine" betont.
 
 

 
 Hier das süddiche Seitenschiff, dessen kleine
Fenster sogar größer sind als jene des Obergadens.
 

 
 Hier gibt es auch ein in Rot akzentuiertes Portal. 


 
 Der Chorturm hat einen spitzen Turmhelm.
 

 
 Das Hauptportal befindet sich in der Westfassade, ...
 

 
 ... die mit ihren Rundfenstern markant gestaltet ist.



 Diese gruppieren sich um ein hohes Rundbogenfenster, ...
 

 
 ... über dem ein Fries aus Ziegelscheiben eingemauert ist.
 

 
Außerdem kann man an Eisenklammern die Jahreszahl 
1651 ablesen, als die Kirche nach Zerstörungen 
des Dreißigjährigen Kriegs wieder hergestellt wurde.
 

 
  Wiederum darüber gibt es eine Nische, ...
 
 

 
 ... in der eine Skulptur eines Mannes steht,
die einen knieenden Mann umarmt
- vielleicht der Hl. Laurentius.

 

 
 Durch das vergleichsweise schlichte Westportal betritt ...
 

 
 ... man die Kirche, die innen erstaunlich geräumig wirkt.
 

 
 Hier der nördliche Wandaufriss des Mittelschiffs.
 

 
 Der Altarraum befindet sich in der Turmbasis ...
 

 
 ... und hat auch innen eine nur wenig ausgeprägte Apsis.
 

 
 An der Südseite ist ein romanisches Fenster zu sehen,
wenn auch zugemauert.
 

 
 Das Kreuzgratgewölbe der Apsis ist mit 
ockergelben Schraffierungen geschmückt.



Das Fenster auf der Nordseite ist 
offen und wurde nachträglich vergrößert.


 
Ein großer Triumphbogen trennt den Chorraum
vom breiten Mittelschiff.
 
 

 
Hier das beleuchtete südliche Seitenschiff ...
 

 
 ... mit seinen Rundbogenfenstern und ...
 

 
 ... einer kleinen, nur innen ausgeformten 
Seitenapsis mit winzigem Fenster.
 

 
 Die Rundbogenarkaden hier weisen noch Freskenreste auf.
 

 
 Hinten im Seitenschiff steht ein Taufkessel ...
 

 
 ... und ist diese alte Grabplatte angebracht.

 

 
 Weiter vorne war schon dieser Grabstein zu sehen.
 

 
 Die nördliche Apsis ist leider unbeleuchet,
hier steht eine Madonna mit Kind.
 
 


 Hier noch die kleinen Obergadenfenster
über dem nördlichen Seitenschiff, ehe man ...
 
 

 
 ... in die Rückseite von St. Laurentius 
mit ihren größeren Fenstern blickt, wo ...
 
 
 
 
... eine Empore mit einer Orgel eingezogen ist.
 
 
 
So sah der Grundriss von St. Laurentius noch
1905 aus, ehe die Kirche von 1961 - 1965 ...



  ... gründlich renoviert und das südliche
Seitenschiff nach Befund rekonstruiert wurde.
 
 


St. Laurentius unterstand lange dem 
St. Cassius-Stift in Bonn und ist heute eine
jener Kirchen, die mutig mit Farbe gestaltet wurden.





Sehenswert!